Fischauge Ulm  
     
 
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Fischauge Ulm - Katharinenberg
Katharinenberg Fischerviertel
 
Klein Pisa in Ulms Venedig  
 
 
Der Katharinenberg ist eine uralte, kaum beachtete Steige, die als Handelsweg zwischen königlicher Pfalz und dem Fischerviertel aber eine wichtige Rolle spielte. Wein, Mehl und andere Handelswaren wurden hier von Eseln auf den Weinhof und den Marktplatz transportiert.
Läuft man südlich vom Weinhof den Katharinenberg herunter, so sieht man die älteste noch erhaltene Stadtmauer Ulms: die Staufenmauer. Diese Buckelquadermauer wurde 1140 von König Konrad III. nach der Zerstörung der Pfalz errichtet. Die östliche Fortsetzung lief entlang der Donaufront über den Metzgerturm bis zum Grünen Hof und zog sich dann über die Hafengasse bis zum heutigen Münsterplatz. Gegen Norden kann man sich die Fortsetzung der Staufenmauer zwischen
dem Neuen Bau und dem Stadthaus vorstellen.
Am Fuße des Katharinenbergs beginnt das eigentliche Fischerviertel und hier ragt die Fassade des Schiefen Hauses weit über die Arme der Blau hinaus. Die Geschichte des Hauses geht bis ins 13. Jahrhundert zurück, aber erst nach diversen Umbauten erlangte der Profanbau Mitte des 14. Jahrhunderts seine heutige Größe. Die Schieflage rührt von der weiten, schräg unterstrebten Verkragung über die Blau, deren Grund der Last des Baus nicht standhalten konnte.
Um der Schieflage entgegenzuwirken, wurde die Schräge im Inneren immer wieder durch Aufschüttung korrigiert. Dabei wurde die Last immer schwerer, bis eine gründliche Sanierung 1995 das alte Gebälk wieder aufatmen ließ.

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