Fischauge Ulm  
     
 
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Fischauge Ulm - Donaubastion
Donaubastion Kunst & Kultur
 
Eine Festung der Freiheit  
 
 
Vom Denkmal der Donauschwaben aus flussaufwärts steht der obere Donauturm, einst Teil der Bundesfestung Ulm und heute Sitz der Pfadfinder. Rechter Hand, hinter einer alten Brücke erhebt sich der gigantische Außenturm der oberen Donaubastion. Das imposante Bauwerk aus weißem und rotem Kalkbzw. Backstein ist eine ehemalige Bastion der großen Bundesfestung zu Ulm, die zwischen 1842 und 1859 im Auftrag des Deutschen Bundes und unter Leitung des Majors von Prittwitz errichtet wurde.

Bereits 1819, nach den bitteren Erfahrungen der Napoleonischen Fremdherrschaft, beschloss der Bund als loser Zusammenschluss von Österreich, Preußen und den deutschen Kleinstaaten, eine Grenzfestungsanlage zu errichten, die erneute Angreifer abwehren und den Korridor zur Bundeshauptstadt Wien sichern sollte.
Durch ein völlig neuartiges Baukonzept erhielt die Festungsanlage mit ihren langen, geraden Abschnitten, die stumpfwinklig aneinander gesetzt wurden, die Form eines großen Polygons. Um den Stadtkern herum errichtete Prittwitz zudem noch einen weiteren polygonalen Festungsring (Stadtumwallung) mit abwechselnd stärkeren Abschnitten (Bastionen) und schwächeren Verbindungslinien, der vom Michelsberg bis an die andere Donauseite (heutiges Neu-Ulm) verlief.

Die im romantisch-klassizistischen Stil gebaute Bundesfestung Ulm ist sowohl architektonisch, als auch bautechnisch eine Meisterleistung. Zwar sind um 1900 weite Teile der Stadtumwallung der Stadterweiterung zum Opfer gefallen, jedoch gehören die noch erhaltenen Bauten, Bastionen und Forts heute fest mit in das Stadtbild von Ulm.